Schulterluxation

Häufige Ursachen für Schulterbeschwerden

Schulter-luxation

Häufige Ursachen für Schulterbeschwerden

Schulterluxation

Was ist eine Schulterluxation?

Bei der Schulterluxation (Verrenkung der Schulter) handelt es sich um eine Ausrenkung (Luxation) des Schultergelenks. Durch das Herausgleiten des Oberarmkopfes aus dem Gelenk kommt es zum Abriss der Gelenklippe (Labrum glenoidale) mit oder ohne einem Stück Knochen (Bankart-Läsion). Die häufigste Form der Schulterluxation ist die Verrenkungen nach vorne.

Wieso kommt es zu einer Schulterluxation?

Das Schultergelenk ist jenes Gelenk, das am häufigsten von Luxationen betroffen ist, da es am beweglichsten ist. Das Labrum umfasst und stabilisiert das Schultergelenk. Wird ein Teil davon bei einer erstmaligen Luxation der Schulter abgerissen, kann es in weiterer Folge immer wieder zu einer Schulterluxation kommen, auch ohne äußere Gewalteinwirkung. Eine Verrenkung der Schulter kann verschiedene Ursachen haben. Häufige Ursachen sind Unfälle und Sportverletzungen. Wiederkehrende Luxationen können u.a. auch auf eine Schwäche des Kapsel-Band-Apparates oder auf Muskelschwäche trotz Rehabilitation zurückzuführen sein.

Welche Beschwerden kommen vor?

Bei einer Schulterluxation haben Betroffene zumeist starke Schmerzen, die von einer Schwellung begleitet werden können. Zudem ist die Beweglichkeit von Schulter und Arm eingeschränkt – je nach Form der Luxation wird der Arm häufig in einer typischen Schonhaltung gehalten. Kommt es wiederholt zu Luxationen, werden die Strukturen an der vorderen unteren Gelenkpfanne immer weiter geschädigt, was zu Verlust von Knochen in diesem Bereich sowie zu einer Instabilität der Schulter führen kann. Darüber hinaus steigt das Risiko für eine vorzeitige Gelenkabnutzung und Arthrose.

Häufige Anzeichen:

starke Schmerzen, die von einer Schwellung begleitet werden

Schulterspezialist OA Dr. Georg Anderle

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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung einer Schulterluxation kann konservativ oder operativ erfolgen und wird nach Vorliegen der Diagnose ausführlich in meiner Ordination besprochen. Bei jüngeren und sportlichen Patienten ist im Regelfall eine operative Refixation sinnvoll, um das Risiko für erneute Verrenkungen zu reduzieren. Die Operation wird arthroskopisch durchgeführt. Anschließend ist eine Physiotherapie notwendig.
Bei älteren und sportlich weniger aktiven Patienten kann nach Vorliegen der Diagnose eine konservative Behandlung durch Physiotherapeut*innen erfolgen.

Bei Fragen zur Behandlung einer Schulterluxation bin ich in der Ordination gerne für Sie da.

 

Schulterspezialist OA Dr. Georg Anderle

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